Sinti und Roma in Lübeck von 1933 bis heute, die Geschichte ihrer Verfolgung im Nationalsozialismus und das Unrecht an den Überlebenden nach 1945
Vortrag von Olaf Günther
Wir freuen uns auf Elisabeth Eßer und Gerhard Eikenbusch, Autoren des Buches „Sinti und Roma in Lübeck – Von 1933 bis heute“, die uns in ihrem Vortrag die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Recherche über die Lebenswege der Lübecker Sinti und Roma von der Zeit des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart aufzeigen.
Sie beleuchten nicht nur die grausame Verfolgung der Sinti und Roma während der NS-Zeit, sondern auch das vielfach übersehene Unrecht, das den Überlebenden nach 1945 widerfuhr. Es zeigt, wie jahrhundertelange Diskriminierung und Ausgrenzung auch Jahrzehnte nach der Verfolgung in der NS-Zeit in der Bundesrepublik fortwirkten.
Der Vortrag animiert zum Nachdenken über die Lübecker Geschichte und zeigt wie wichtig das Erinnern für das gesellschaftliche Miteinander ist.
Eintritt frei – Spende erbeten