mittwochsBILDUNGVortrag & Diskussion

mittwochsBILDUNG: Rechtsradikalisierung erkennen, verstehen und begegnen – Psychologische Perspektiven.

Das Jahresthema 2026 lautet "Demokratie". Neben Praxis und „frischer Forschung“ von ausgewiesenen Referentinnen und Referenten setzen wir auf best practice Beispiele. An neun Vortragsabenden widmen wir uns den verschiedenen Aspekten des Themas. Lassen Sie sich überraschen!

Thema der mittwochsBILDUNG 2026 ist „Demokratie“. Neben „frischer Forschung“ von ausgewiesenen Referentinnen und Referenten setzen wir auf best practice Beispiele aus Schule und Lehrerbildung. Wir veranstalten auch Podiumsdiskussionen jeder Art und führen Lesungen durch. Schülerinnen und Schüler werden beteiligt bzw. gestalten eigene Abende. An neun Vortragsabenden sowie in Filmvorführungen widmen wir uns den verschiedenen Aspekten des Themas. Lassen Sie sich überraschen!

Am Mittwoch, 19. April 2026 um 19 Uhr, wird die mittwochsBILDUNG das Thema aufnehmen “Rechtsradikalisierung erkennen, verstehen und begegnen – Psychologische Perspektiven”.

Rechtsradikale Positionen werden in öffentlichen Debatten immer häufiger sichtbar, und auch von der gesellschaftlichen Mitte zunehmend toleriert oder sogar aktiv unterstützt. Wie kommt es dazu? Was meint der Begriff der Rechtsradikalisierung? Und welche Faktoren treiben diese Dynamik? Zu diesen Fragen spricht Prof. Dr. Tobias Rothmund. Er erklärt den Prozess der Rechtsradikalisierung aus einer psychologischen Perspektive und geht auf kommunikative Formen des Umgangs mit dieser Entwicklung ein. 

Der Direktor am Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Friedrich-Schiller Universität Jena ist der aus unserer Sicht geeignetste Fachmann auf diesem Gebiet.  

Biografie:

1997 bis 2004 absolvierte Rothmund ein Studium der Psychologie an der Uni Trier. 2006 bis 09 arbeitete Rothmund als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Rezeption und Wirkung gewalthaltiger Computerspiele“. An der Uni Koblenz-Landau wirkte er 2008 - 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im AB für Diagnostik, Persönlichkeitspsychologie und Evaluation. 2010 erfolgte die Promotion in Psychologie zum Dr. phil.. 2011/12 hatte er eine Vertretungsprofessur in Koblenz-Landau inne. An der Uni Jena ist Rothmund seit 2018 Professor für Kommunikations- und Medienpsychologie am IfKW tätig. Seit 2024 fungiert er als Direktor am Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration der Uni Jena.

 

Bildrechte: Carlo Bansini

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